Forschung und Entwicklung.
Praxisnah und innovativ.


Forschungsarbeit & Schwerpunkte
Als wissenschaftliches Institut betreiben wir Forschung mit und für die Praxis. In unseren Projekten nutzen wir gezielt wissenschaftliches Wissen für die Entwicklung von innovativen Ansätzen und suchen gleichzeitig auch immer nach Einsichten und Erkenntnissen, die über den Einzelfall hinausweisen. Dabei verstehen wir Forschung als Lernpartnerschaft: Gemeinsam mit Praktiker:innen entwickeln wir Veränderungsansätze und erproben diese in der Realität. Dabei stellen wir den freundlich-kritischen Blick der Wissenschaft als gleichberechtigt und ergänzend der Perspektive der von uns begleiteten Praxisakteure zur Seite.
Einer der Schwerpunkte unserer Forschungstätigkeit ist die wissenschaftliche Begleitung, Evaluation und Publikation innovativer und zukunftsweisender pädagogischer und sozialer Lösungen von aktuellen Zeitfragen, die von kreativen Trägern modellhaft entwickelt und erprobt werden.
Dabei arbeiten eng wir mit Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen verschiedenster Fachdisziplinen zusammen.
Arbeitsergebnisse machen wir öffentlich zugänglich und unterstützen ausdrücklich Initiativen, die in ganzheitlicher Weise nach zeitgemäßen Lösungen für die Probleme von Arbeit und Beruf suchen.
Neue Publikationen aus unserer Praxisforschung

Schrode, Nicolas (2025): Beruflich-wissenschaftliche Bildung. Wissenschaftliche Kompetenzen als Notwendigkeit der postmodernen Arbeitswelt? Bielefeld: wbv Publikation.
Beruflich-wissenschaftliche Bildung. Wissenschaftliche Kompetenzen als Notwendigkeit der postmodernen Arbeitswelt?
Die Dissertation von Nicolas Schrode beleuchtet die wachsende Bedeutung wissenschaftlicher Kompetenzen für beruflich qualifizierte Fachkräfte in der postmodernen Arbeitswelt. Es wird untersucht, welche wissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für Fachkräfte heute erforderlich sind, welche Ursachen dem steigenden Bedarf zugrunde liegen und inwiefern die bestehenden Akademisierungsstrategien kritisch zu hinterfragen sind. Anhand eines ausgewählten Arbeitsfeldes wird praxisnah aufgezeigt, wie wissenschaftliches Wissen den Berufsalltag bereichern kann.

Digitale Medien in der Pflegeausbildung
Wie kann der Einsatz digitaler Medien zu einer Individualisierung und Optimierung von arbeitsintegrierten Lernprozessen in der Altenpflegeausbildung beitragen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Projektes „Digitale Medien in der generalistischen Pflegeausbildung – Schwerpunkt Altenpfl ge“, kurz „DiMAP“, dessen Abschlusspublikation jetzt erschienen ist. In unterschiedlichen Perspektiven diskutieren die beteiligten Forscher:innen aus den Bereichen E-Learning, Berufspädagogik, Organisationsentwicklung und Sozialpädagogik die Möglichkeiten und Herausforderungen, kompetenzorientiertes Lernen in der praktischen Pflegeausbildung mit digitalen Instrumenten und Medien zu unterstützen. Das Buch steht zum kostenlosen Download bereit, kann aber auch im Buchhandel erworben werden.