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Werner Körsgen

lebt und arbeitet in der Wohn- und Lebensgemeinschaft Witten im Christopherus-Haus e.V. – Einrichtung der Eingliederungshilfe und LebensOrt für Seelenpflege.

Unsere Wohn- und Lebensgemeinschaft ist seit 14 Jahren mit dem GAB-Verfahren befasst. Ich selbst habe es noch im „blauen Heft“ kennengelernt. Vor 11 Jahren stand mir als frisch benanntem Qualitätskoordinator der erste ringgebundene Leitfaden zum GAB-Verfahren zur Verfügung. Darin fand ich eine Formulierung im Vorwort von Anna Maurus und Michael Brater, die mich besonders angesprochen hat.
Das haben wir zunächst getan – ohne Zertifizierungsdruck. Die Instrumente wurden unseren Bedürfnissen entsprechen eingesetzt, von einer Systematik war wenig zu spüren – mit welchem Erfolg? „Sie kommunizieren doch ganz wunderbar“, urteilte eine Supervisorin in der Arbeit mit unserer Leitungskonferenz. Auch Rückmeldungen verschiedener KollegInnen bestätigten mir: Das GAB-Verfahren ist milieuprägend; die Wechselwirkung von individueller und gemeinschaftlicher Entwicklung wird durch alle Instrumente betont und gefördert.

Ein zunehmender Entwicklungsdruck weckt Bedarf nach Schärfung der Instrumente im GAB-Verfahren und Einbindung aller Einrichtungsbereiche in das Verfahren.
Nach einer Vorbeurteilung durch die GAB und in dem Zusammenhang erkannten Handlungsbedarf war ein weiterer Schritt, meine Teilnahme an der Weiterbildung zum Qualitätskoordinator (GAB). Die vier Seminareinheiten konnten mich auf zweierlei Weise im Hinblick auf die Führung meines Amtes stärken:
Die Wohn- und Lebensgemeinschaft Witten wird in den nächsten Jahren weitere Koordinatoren ausbilden lassen. Das Vertrauen in das Verfahren und in die GAB als Ausbilder ist da. Die anstehenden Entwicklungsschritte werden durch ein planvolles Zusammenspiel der GAB-Instrumente gestützt. Eine Zertifizierung unseres GAB-Verfahrens ist vorgesehen.

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Werner Körgen

Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung - GAB München