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Kompetenzorientierte Hochschulberatung

Hochschulen in Bewegung

Im Zuge des Bologna-Prozesses haben Hochschulen ihre Curricula und Modulhandbücher kompetenzorientiert formuliert. Nun geht es darum die Lehre kompetenzorientiert zu gestalten.

Für viele Hochschulen stellen sich dabei eine Reihe von Fragen: Wie wollen und können wir Kompetenzorientierung umsetzen? Was kann und soll Kompetenz- und Handlungsorientierung, was Teilnehmerorientierung für uns konkret bedeuten? Wie können wir die wissenschaftlichen Ansprüche gewährleisten? Wie lässt sich hochschulisches Lernen gut begleiten? …

Die GAB München konnte in den letzten sechs Jahren in mehreren Hochschulentwicklungsprojekten ihre berufspädagogische Expertise zu diesen und weiteren Fragen einbringen. Vor allem unser berufspädagogisches Kompetenzverständnisses hat sich dabei bewährt. Auch das HRK-Fachgutachten zur Kompetenzorientierung in Studium und Lehre aus dem Jahr 2012 kommt zu dem Schluss, dass das Kompetenzverständnis aus der empirischen Bildungsforschung (Stichworte PISA, TIMMS usw.) für die Kompetenzentwicklungsfrage an Hochschulen zu kurz greift und empfiehlt, sich mehr an ein berufspädagogisches Verständnis von (Handlungs-)Kompetenz anzunähern (siehe: Schaper 2012). Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu didaktischen Umsetzungsfragen, hat sich die GAB in den letzten Jahrzehnten ihr berufspädagogisches Konzept von Handlungskompetenz aufgebaut und entsprechend vielfältige Umsetzungserfahrungen gemacht. Dies bildet die Basis für die kompetenzorientierte Hochschulberatung.


Konkret unterstützt die GAB Hochschulen
  • bei der Umsetzung und Gestaltung der Kompetenzorientierung hochschulischen Lernens,
  • dabei kompetenzorientierte Lehr-Lernsettings didaktisch zu instrumentieren;
  • bei der Einführung kompetenz- und handlungsorientierter Lehr- und Lernmethoden,
  • in der Bedarfserhebung für kompetenzorientierte Curriculumentwicklung bzw. der Gestaltung der Lehr-Lernsettings,
  • in der Erarbeitung und Ausgestaltung hochschulischer Lernberatung und Lernprozessbegleitung,
  • beim Entwurf und der Konkretisierung von Konzepten des Theorie-Praxistransfers
  • bei der Einführung von Formen der Qualitätsentwicklung und -sicherung des Kernprozesses Lehre.
Darüber hinaus bietet die GAB die Evaluation von Studiengängen und Studienformaten mit Fokus auf diese und weitere Themen an.

Wir beraten Hochschulen und Universitäten bei allen Fragen, die sich vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen ergeben und begleiten sie bei den dazu erforderlichen Veränderungsprozessen. Bei Interesse wenden Sie sich an nico.schrode@gab-muenchen.de


2017 | N. Schrode: The “three branch model” of further education of in-company vocational educators: Linking in-company learning projects, external training in further education and university learning.

In: Eicker/ Haseloff/ Lennartz (Hrsg.): Vocational Education and Development Symposium. Vocational Education and Training in Sub-Saharan Africa: Current Situation and Development.  1. Auflage. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag. 183-193.

This article describes a new model of qualification of in-company vocational edu- cators which was constructed by linking three different existing qualification paths in Germany: in-company learning, external training in Further Education and Univer- sity learning. It is called Triales Modell (three branch model of Further Education). (PDF, 1,57 MB)
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2015 | N. Schrode/ C. Hemmer-Schanze: Studieren à la Carte? Nutzen, Wirkungen und Chancen eines à la Carte Studiums

Ergebnisse der Evaluationsforschung zur empirischen Testung des „à la Carte“-Modells wissenschaftlicher Weiterbildung der Alanus Hochschule aus der ersten Wettbewerbsrunde, 1. Phase.

Der vorliegende Evaluationsbericht beschreibt die Ergebnisse der empirischen Erprobung des Modells „Studieren à la Carte“. Dieses Modell wurde im gleichnamigen Projekt an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter im Rahmen einer Förderung im BMBF-/ESF-geförderten Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“ entwickelt und erprobt. (PDF, 8,95 MB)
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2014 | M. Brater/ A. Bergstermann/ A. Klocke et. al: Studieren à la carte.

Beschreibung des Modells Studica – Wissenschaftliche Weiterbildung an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Herausgegeben von der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. (PDF, 1,93 MB)
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