Kompetenz und Biografie © GAB München © GAB München

Berufsbiographische Gestaltungsfähigkeit


Lange Zeit waren Menschen mit ihrem Beruf und ihrer Arbeitsstelle ein Leben lang fast verheiratet – heute sind Stellen und Berufe eher Lebensabschnittsgefährten. Unter Globalisierungsbedingungen werden Stellenabbau und prekäre Beschäftigungsverhältnisse immer mehr zum Normalfall. Ganze Berufsbereiche verschwinden, neue entstehen. Für den einzelnen Menschen verbinden sich damit neue Herausforderungen – aber auch neue Möglichkeiten.

Auch heute geht es darum, den eigenen Berufsweg selbst in die Hand zu nehmen und sich aktiv um seine Beschäftigungsfähigkeit zu kümmern. Damit dies nicht zu einer reinen Anpassung an die äußeren Verhältnisse führt, sondern persönlichen und beruflichen Entwicklungsrichtungen gerecht wird, bedarf es der berufsbiografischen Gestaltungsfähigkeit. Wir verstehen darunter, sich seiner eigenen Kompetenzen bewusst zu sein, die Fähigkeit, sich selbst Lernziele zu setzen, die eigene Biografie als Entwicklungsprozess zu begreifen, und diejenigen gesellschaftlichen Bedarfe zu entdecken, für die man die eigenen Fähigkeiten einsetzen will.

Wir unterstützen Organisationen beim Aufbau altersphasengerechter Personal- und Organisationsentwicklung und eines entsprechenden betrieblichen Kompetenzmanagements. Gruppen und Individuen begleiten wir bei beruflichen Veränderungsprozessen so, dass sie zu beruflicher und persönlicher Selbstgestaltung befähigt werden.


2018 | C. Munz: Die biografische Perspektive auf das private und berufliche Leben

Die Passung von persönlicher Lebenssituation und beruflichem Engagement finden

Was unterscheidet „Biografie“ von „Lebenslauf“ und „Lebensgeschichte“? (PDF, 101,34 kB)
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2012 | R.Keppler: Hohenfried - Berufsbiografie als Aufgabe

Artikel aus Hohenfried Kompakt Ausgabe 2/2012

Zum Thema: Zeitgemäße Berufsgestaltung in WfbWMs (PDF, 3,74 MB)
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2007 | H. G. Bauer: Maßstäbe und Zielbilder der Lernprozessbegleitung

Artikel in der Fachzeitschrift BWP - Ausgabe 6/2007

Vor allem für Ausbilder besteht eine der gravierenden Konsequenzen ihrer Aufgabe, nun „Kompetenzen“ entwickeln zu sollen, darin, einen Rollen- und Haltungswechsel vornehmen zu müssen. Der Wechsel von einem Unterweiser hin zu einem Lernprozessbegleiter ist jedoch mit wesentlichen Veränderungen der bisherigen Maßstäbe und Zielbilder verbunden. Diese werden hier herausgearbeitet. Es wird deutlich: Die Grundhaltung der „Lernprozessbegleitung“ ist offenbar nicht nur für den Bereich der Erstausbildung bedeutsam, sondern darüber hinaus für alle Felder der (beruflichen) Bildung – und sollte daher in all diesen Anwendung finden. (PDF, 203,69 kB)
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2003 | C. Munz / E. Portz-Schmitt / M. Rainer / G. Westhoff: Auszubildende und Ausgebildete im Handwerk gestalten ihre Berufsbiographie

Artikel in der Fachzeitschrift BWP, Ausgabe 1/2003

Der Beitrag stellt Konzepte und Ergebnisse eines BIBB-Modellversuchs vor, dessen Ziel die Förderung der Kompetenz von Auszubildenden und Ausgebildeten im Handwerk zur Gestaltung und Nutzung eigener beruflicher Veränderungen ist. Sie sollen lernen, Entwicklungsprozesse selbst zu gestalten. Neue Konzepte der Förderung von Lernkompetenz und Selfmarketing werden entwickelt und erprobt. Eine Besonderheit der Lerngruppe: es handelt sich um Menschen mit unterschiedlichem Alter und unterschiedlichem berufsbiografischem Hintergrund (Wissen, Kenntnisse und Erfahrungen) – eine bisher untypische Zielgruppe für Angebote zur Förderung und Entwicklung von Kompetenzen der Laufbahngestaltung. (PDF, 1,86 MB)
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