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No. 6 | Bilder von Christian Halsner

2011 - 2012


Wenn man die Bilder anschaut, hat Christian Halsner ein offensichtliches Faible für afrikanische Landschaften und Menschen. Aber auch für Wolken- und Gebirgsformationen, nicht nur über und in Afrika. Und auch für die Abstraktion. Eine breite, vielfarbige, motivreiche Palette.




Wie die Bilder dann hingen, in welche Räume sie gingen, war diesmal ein Prozess, den ihr Maler, Christian Halsner, ausdrücklich nicht beeinflussen wollte. Zurückhaltend wie er ist, hat er sich gefreut, welche Hängungen und Zusammenstellungen da zu Stande kamen. Seine erste Ausstellung. Auch eine Möglichkeit, die eigenen Werke einmal mit ganz anderen Augen zu sehen.

So gesagt „ein Künstler“, sagt Christian Halsner, war er nie. Immer eigentlich Techniker. Hat, 1945 geboren, die Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker gemacht, als Meister abgeschlossen, aber ein „Fernsehladen“ war nie die Perspektive. Immer schon interessierten ihn die technischen Hintergründe, Technik und ihre Entwicklungsmöglichkeiten, insbesondere die gerade erst aufkommende Halbleitertechnik. Mit ihr hat er in der Industrie dann Karriere gemacht, als leidenschaftlicher Techniker und Entwickler, ein ganzes, vor zehn Jahren dann abgeschlossenes Berufsleben lang.

Und Kunst? Fotografie war schon immer Hobby, und eine Brücke. Gerade dann, als sich die Fragen nach dem „Leben nach der Berufstätigkeit“ immer heftiger stellten. Eine andere Brücke die expeditionshaften Reisen mit seiner Frau in viele afrikanische Länder. Und deren Be- und Aufarbeitung. Zunächst fotografisch, zunehmend dann auch in anderen Bildern, einer immer weniger technischen, zunehmend fühlenden, anders sehenden … wie man sieht.

Hans G. Bauer



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Christian Halsner
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