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KUSCH

Kunstprojekte fördern benachteiligte SchülerInnen


Im Projekt werden Wege entwickelt, erprobt und evaluiert, wie sozial und kulturell benachteiligte bzw. lerneingeschränkte Schülerinnen und Schüler mit Mitteln der Kunst persönlich gefördert und kulturell integriert werden können. Die GAB begleitet und evaluiert das Projekt und wertet die Erfahrungen wissenschaftlich aus.



Ausgangsfrage und Ziel


Auf die persönlichkeitsbildenden Potentiale der Kunst wird seit der Reformpädagogik immer wieder hingewiesen. Bislang fehlten allerdings entsprechende systematische Konzepte oder auch Belege für die pädagogische Wirksamkeit von Kunstprojekten in Schulen. Das vorliegende Projekt macht mit diesem Ansatz ernst. An den Partnerschulen werden unter Lernbegleitung durch pädagogisch erfahrene Künstler der Alanus-Hochschule exemplarische Kunstprojekte durchgeführt und der Öffentlichkeit präsentiert. Mit künstlerischen Mitteln sollen Initiative, kulturelle Ausdrucksfähigkeit und Kreativität der SchülerInnen gefördert werden. Ziel ist es, Versagensselbstbilder zu überwinden, Freude am Lernen zu wecken und soziale Kompetenzen zu verbessern. Die GAB begleitet diese Projekte wissenschaftlich und evaluiert sie. Die Ergebnisse werden veröffentlicht. Die Alanuns Hochschule wird darüber hinaus ein europäisches Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk von und für Schulen, die mit künstlerischen Mitteln arbeiten wollen, einrichten.


Vorgehensweise


An jeder der beteiligten Schulen werden im Abstand von mehreren Monaten zwei 2-wöchige künstlerische Projekte von Künstlern der Alanus-Hochschule mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Die musischen, bildnerischen und darstellenden künstlerischen Aktivitäten werden jeweils in Zusammenarbeit mit den Schulen speziell für die jeweilige Situation vor Ort konzipiert. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu unterstützen, finden in der Alanus-Hochschule mehrere Lehrerfortbildungen statt, bei denen die beteiligten Lehrkräfte lernen können, solche Projekte selbständig an ihren Schulen durchzuführen.

Die Evaluation des KUSCH-Projekts dient zum einen der Prozessbegleitung, indem sie ihre Ergebnisse kontinuierlich in die weiteren Planungen mit einfließen lässt. Zum anderen soll versucht werden, das bisher noch unzureichende Wissen über die pädagogische Wirkung von Kunstprojekten und die Fähigkeitsentwicklung durch Kunst zu erweitern und damit für die Benachteiligtenpädagogik wesentliche Orientierungshilfen bieten. Der Einsatz von Erhebungsmethoden reicht von Teilnehmender Beobachtung, Interviews und Projekttagebüchern über schriftliche Befragungen bis hin zu standardisierten Tests.



Projektpartner

  • Scoala de Arte si Meserii Waldorf Hans Spalinger, Roşia, Rumänien
  • Szombathelyi Waldorf Ta’rsas Kör, Szombathelyi, Ungarn
  • Parcivalschool, Steinerschool voor buitengewoon onderwijs, Antwerpen, Belgien
  • Freie Interkulturelle Waldorfschule Mannheim
  • Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung (Evaluation)



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Projektlaufzeit

Oktober 2008 bis September 2010

Auftraggeber




Das Projekt wird im Rahmen des Programms für Lebenslanges Lernen (Programmteil Comenius) von der EU gefördert.

Projektträger




Alanus Hochschule Alfter bei Bonn

Projektleitung

  • Prof. Dr. Michael Brater (Alanus Hochschule)
  • Prof. Ulrika Eller-Rüter (Künstlerische Leitung)

Projektbeteiligte


Prof. Dr. Michael Brater
Christiane Hemmer-Schanze

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